Leistungen 2018-04-16T10:23:20+00:00

Leistungen
Venentherapie Berlin Zehlendorf

Arterielle Durchblutungsstörungen

Arterielle Durchblutungsstörungen können im Bereich der Halsschlagadern, Bauchschlagadern und Beckenarterien sowie der Beinarterien vorkommen. Einengung der Bauchschlagader, der Becken- und Beinarterien können zu belastungsabhängigen Schmerzen beim Gehen, zur so genannten Schaufensterkrankheit führen. Die Hauptgefahr besteht darin, dass hochgradige Einengung von Becken- und Beinarterien zu einem plötzlichen Gefäßverschluss führen können, der eine akute Bedrohung für das Bein und unter Umständen auch für das Leben bedeutet. Daher ist es wichtig eine entsprechende Vorsorge zu treffen. Die Diagnose wird durch moderne Ultraschalluntersuchungen gestellt.

Für die Behandlung stehen drei Verfahren zur Verfügung:

  • Rein medikamentöse Behandlung in Verbindung mit einem sogenannten Geh- und Kollateral-Training.
  • Eine Aufdehnung (PTA) von Gefäßen im Sinne einer interventionellen Technik.
  • Ein operatives Verfahren. Zum Beispiel Ausschälen von Arterien und Umleitungsverfahren (Bypass-Operationen).

Venenerkrankungen
(Krampfadern und Thrombosen)

Diagnostik

Das modernste und schonendste diagnostische Verfahren bei Venenerkrankungen ist die farbcodierte Duplex-Sonographie (FKDS). Hierbei lassen sich die oberflächlichen und tiefen Beinvenen aufs genaueste darstellen. In seltenen Fällen ist eine Röntgenkontrastmitteluntersuchung (Phlebographie) notwendig.

Thrombosen entstehen durch ein an der Venenwand angelegtes Blutgerinnsel.
Dieses Blutgerinnsel kann zu einem Verschluss des entsprechenden Gefäßes führen. Akut besteht ein mehr oder weniger großes Risiko der Verschleppung dieses Thrombus in eine andere Körperregion. Es besteht die Gefahr einer Embolie.
Heutzutage ist es durch moderne Ultraschall-Diagnostik möglich, eine Thrombose zu erkennen und mit modernen Heparin-Medikamenten ambulant zu therapieren.

Ein weiteres Problem besteht heutzutage in der Reisethrombose. Sie kann bei Langstreckenflügen entstehen. Ein individueller Check-up vor einem Langstreckenflug kann in unserer Praxis erfolgen. Wir beraten Sie individuell, ob und in welchem Umfang eine Prophylaxe durchgeführt werden sollte.

Behandlungsmethoden

Das Venous Closure Fast Verfahren ist eine moderne Methode zur Behandlung von Krampfadern, bei der diese mittels Radiowellen von innen verschlossen werden. So können vor allem Stammvenen, aber auch Ast- und Verbindungsvenen behandelt werden. Die Radiowellentherapie wird unter örtlicher Betäubung ambulant von Dr. Haßelmann durchgeführt. Dabei wird über eine kleine Punktion ein Zugang für den Radiowellenkatheter geschaffen – ein Hautschnitt ist in der Regel nicht nötig, wodurch sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielt werden. Ist die Sonde unter Ultraschallkontrolle richtig platziert, erhitzen die Radiowellen die Innenwand der Krampfader und verschließen sie so. Die Vene schrumpft und verwandelt sich in Narbengewebe, das vom Körper nach und nach abgebaut wird.
In der Regel kann der Patient nach ein bis zwei Tagen seiner gewohnten Tätigkeit wieder nachgehen. Kompressionsstrümpfe müssen nach der minimal-invasiven Operation nur für circa zwei bis drei Wochen getragen werden.

Die endoluminale Lasertherapie der Stammvenen ist eine neue minimal-invasive Behandlungsmethode. Die Lasertechnik hat sich als alternatives Behandlungsverfahren zum Venenstripping in der Therapie der Stammvenen (Vena saphena magna und Vena saphena parva) etabliert. Sie erfolgt unter fortlaufender Ultraschall-Kontrolle. Zunächst werden die Venen auf der Haut markiert und ultraschall-gestützt wird eine Vene punktiert. Die über einen Lichtleiter eingebrachte Laserenergie bewirkt durch die lokale Hitzeeinwirkung im Gefäß einen dauerhaften Verschluss des Gefäßes.
Das Laserverfahren wird normalerweise mit der mini-chirurgischen Entfernung von kleineren oberflächlichen Krampfadern kombiniert, somit kann eine vollständige Behandlung in einer Sitzung erfolgen.
Der Vorteil der Lasermethode ist, dass die normale Berufstätigkeit in der Regel schon am nächsten Tag wieder möglich ist. Sie ist minimal-invasiv und mit geringen postoperativen Schmerzen verbunden. Somit gibt es eine kurze postoperative Erholungsphase. Nachteil: Es liegen derzeit noch keine Langzeitstudien über die Häufigkeit des Wiederauftretens von Krampfadern vor. Der bisherige Beobachtungszeitraum beläuft sich auf drei Jahre. Bei der Lasertherapie werden zur Evaluierung der Komplikationsraten bzw. der Rezidivhäufigkeit, die Ergebnisse unserer Behandlungen ausgewertet und mit den derzeitigen Studien verglichen. Durch zunehmende Erfahrung wird sich diese Form der Behandlung weiter etablieren und die herkömmlichen Methoden in den Hintergrund stellen.

Das Standardverfahren zur Behandlung von Krampfadern ist auch heute noch die Unterbindung der Krampfader an ihrer Mündungsstelle (Krossektomie) und das Herausziehen der veränderten Vene mittels einer Sonde (Stripping). Es ist das älteste Verfahren, aber auch das invasivste. Bei korrekter Durchführung dieser Methode können Rezidive weitestgehend vermieden werden. Durch minimal-invasive Schnittführung in der Leiste respective in der Kniekehle, verbunden mit Mini-Phlebektomie, kann ein sehr gutes kosmetisches Ergebnis erreicht werden.
Der Vorteil des Strippingverfahrens ist seine mittlerweile Jahrzehnte lange Anwendung und die in diesem Zusammenhang sehr umfangreich Kollektion wissenschaftlicher Studien darüber. Nachteil dieser Methode ist eine vermehrte Hämatom-Bildung (Bluterguss) und eine ca. 7-tägige Arbeitsunfähigkeit.

Der Chiva-Methode liegt der Erhalt der varikösen Stammvene zugrunde. Die Methode kann bei den verschiedensten Formen der Stammvarikosis angewendet werden. Durch gezielte ultraschall-gestützte Markierungen der zu behandelnden Venen kann eine Stömungsumkehr in der Stammvene erreicht werden. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich das Gefäßkaliber der erweiterten Vene wieder zurückbildet und eine normale Funktion der Venenklappe erreicht wird. Voraussetzung ist eine aufwändige Ultraschalluntersuchung unmittelbar vor der Operation mit Kennzeichnung aller zu korrigierender Venenabschnitte. Vorteil dieser Methode ist der Erhalt der Stammvene, die später noch als Spenderorgan zur Verfügung steht. Es ist ein minimal-invasiver Eingriff mit kaum postoperativen Schmerzen und kaum Arbeitsunfähigkeit. Nachteil: Es liegen zurzeit noch keine Studien über die Häufigkeit des Wiederauftretens von Krampfadern vor.

Makellose Beine, davon träumt jede Frau. Die Realität sieht häufig anders aus. Kleine rote und blaue Äderchen, die dicht unter der Haut liegen, stören den ästhetischen Anblick. Diese sogenannten Besenreiser kann man durch eine Lasertherapie oder Verödungstherapie behandeln. Dabei wird ein Verödungsmittel direkt in die Äderchen gespritzt. Dadurch wird die Gefäßwand so verändert, dass sich das Gefäß verschließt. Dieser Prozess dauert 4-6 Wochen. Ein Kompressionsverband muss nur für ca. 2-3 Tage getragen werden. Kleinere Krampfadern lassen sich durch die neue Form der Mikro-Schaum-Verödung behandeln.
Dies ist eine neue und sehr gut wirksame Verödungstechnik. Das in die Vene applizierte Verödungsmittel führt unmittelbar und relativ schmerzlos zu einer Schädigung der Venenwand. Diese Methode ist weltweit erprobt und sicher. Sie sind nach der Behandlung nicht eingeschränkt und können Ihr Bein voll belasten.

Beinschwellungen, Lymphödemen, Lipödemen, Ulzera (offene Beine)

Beinschwellungen können viele Ursachen haben – mögliche Auslöser sind zu wenig Bewegung, Lymphödeme, Lipödeme, Venenleiden, Venenschwäche und vieles mehr. In der Praxis für Venentherapie Berlin nimmt Fachärztin Dr. Rena Haßelmann eine gründliche Untersuchung der Ursachen Ihres Leidens vor.

Das Lymphödem ist eine Transportstörung des Lymphgefäßsystems. Es entsteht entweder durch eine angeborene Fehlentwicklung des Lymphgefäßsystems oder durch eine Schädigung des Lymphgefäßsystems nach Operationen, Unfällen, Verbrennungen, Entzündungen oder bösartigen Erkrankungen.

Flüssigkeit staut sich in den Lymphbahnen – das Bein schwillt an und ist prall mit Flüssigkeit gefüllt. Es kommt zu einer zunehmenden Verfestigung des Gewebes.

Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, die meist an den Ober- und Unterschenkeln auftritt. In der zweiten Tageshälfte entstehen oft Schwellungen und Schmerzen. Beim Lipödem handelt es sich nicht um Reservefett, sondern um vergrößerte und verformte Fettzellen.

Zu Beginn findet sich das Lipödem meist in Form von Reiterhosen, Oberschenkelwülsten oder/ und als Fettkörper im Bereich der Knieinnenseite. Später kann es bis zu den Knöcheln wachsen, wobei der Fuß meist ausgespart bleibt.

Lymphödem und Lipödem werden mit einer Bewegungs- und Gewichtsoptimierung, Kompressionstherapie, Manueller Lymphdrainage etc. behandelt.

Gerne berät Frau Haßelmann Sie in der Praxis für Venentherapie Berlin.

Offene Beine, auch als Ulzera oder Ulcus cruris bezeichnet, treten oft in Folge einer Venenschwäche, einer venösen Durchblutungsstörung auf.

Venöse Beingeschwüre kennzeichnen sich zu Beginn der Erkrankung durch geschwollene Beine und ein erhebliches Schweregefühl in selbigen. Stellenweise verfärbt sich die Haut an den Beinen, verdünnt und verhärtet sich. Winzige Verletzungen können dann zu einer offenen und nässenden Wunde führen, die sich ausbreitet – so entsteht das offene Bein. Offene Wunden neigen zu Infektionen, heilen schwer ab und bereiten dem Betroffenen große Schmerzen.

Die Behandlung der Erkrankung ist langwierig. Nach einer ausführlichen Anamnese zu bestehen Erkrankungen (wie Diabetis, Herzschwäche, Allergien) folgt eine Untersuchung der Gefäße mittels Ultraschall.

Die wichtigste Behandlung bei einem Ulcus cruris ist die Kompressionstherapie mit Bandagen oder mit medizinischen Kompressionsstrümpfen. Auch Bewegung – mindestens regelmäßiges Gehen – ist eine wichtige Komponente der Behandlung. Zusätzlich findet eine Schmerzbehandlung zum Beispiel mit Medikamenten statt, was die Integration von Bewegung in den Alltag erleichtert. Zudem nimmt Fachärztin Dr. Rena Haßelmann eine professionelle Wundversorgung vor.

Venentherapie Berlin Dahlem - Haßelmann - LeistungenPortimplantationen für Chemo- und Ernährungstherapie

Venentherapie Berlin Dahlem - Frau Haßelmann - PraxisBei der Chemotherapie wurden häufig Medikamentlösungen mittels Kanülen oder Flexülen über die Armvenen zugeführt.
Dadurch wurden häufig Entzündungen und Verschlüsse ausgelöst, da die hochwirksamen Medikamente einen chemischen Reiz auf die Innenwände der Venen verursachten.
Die folgerichtige Konsequenz war die Entwicklung einer „Pipeline“, um diese Komplikationen auszuschließen. Der Port, der vollständig unter die Haut verlegt wird dient hierbei als „Einfüllstutzen“.
Der wichtigste Vorteil des Patienten bei einer Portimplantation ist daher, dass durch die Platzierung des Ports nahe am Herzen und den daraus resultierenden schnellen Blutstrom, in den das Medikament gegeben werden kann, eine Reizung der Venenwand ausgeschlossen ist.

Die Möglichkeit eines ambulanten Eingriffs bewahrt den Patienten vor weiteren Krankenhausaufenthalten. Der Port schafft eine optimale Behandlungsmöglichkeit für eine Vielzahl von Erkrankungen.
Er erhöht die Lebenserwartung und verbessert die Lebensqualität von betroffenen Patienten.

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